Seit dem bei Säuglingen die Rückenlage als Schlafposition zur Vermeidung des plötzlichen Kindstodes (SIDS) empfohlen wird, kommt es häufiger zu Schädelverformungen. Diese Verformungen entstehen durch Lageanomalien im Mutterleib oder postnatal. So sind beispielsweise 19,7 % der Neugeborenen im vierten Monat davon betroffen.

 

Die Verformungen stellen nicht nur ein offensichtliches ästhetisches Problem dar, das auch im Erwachsenenalter fortbesteht, sondern gehen auch mit kieferorthopädischen Problemen, Augenveränderungen (Extropie – Außenschielen) und Verzögerungen in der psychomotorischen und kognitiven Entwicklung einher. Ebenso kann eine Minderdurchblutung des Gehirns nicht ausgeschlossen werden. Bestehende Produkte lösen das Problem nur unzureichend. Bisherige Kopfkissen gehen beispielsweise nicht auf die SIDS-Problematik ein.

 

Das aktive Lagerungskissen Cumulino schafft hier Abhilfe; während das Kind auf dem Kissen liegt wird eine Kopfbewegung von links nach rechts und umgekehrt erreicht. Realisiert wird dies durch eine langsame kontinuierliche Formveränderung. Dadurch werden ohne den Schlaf zu stören unterschiedliche Auflagepunkte des kindlichen Kopfes angesprochen und eine einseitige Belastung des Schädels verhindert.

 

Cumulino wird derzeit im Rahmen eines FuE-Projektes weiterentwickelt.

Lagerungskissen Cumulino