Der chirurgische Sauger auf Basis von Formgedächtnislegierungen wurde zur minimalinvasiven endonasalen Tumorresektion, also der Entfernung von Hirntumoren durch die Nase, entwickelt. Im Gegensatz zu herkömmlichen OP-Saugern kann der FGL-Sauger während der OP durch den Chirurgen individuell an die Patientenanatomie angepasst werden. Damit wird ermöglicht, den kurvenreichen Zugang durch die Nase bis zum Tumor ohne Verletzung von Nerven oder Blutgefäßen sicher zu passieren. Gesundes Gewebe und Knochenstrukturen müssen nicht mehr großflächig entfernt werden.

 

Nach der Operation wird das Instrument in einem Autoklaven sterilisiert. Dabei stellt sich der gerade Ausgangszustand selbstständig wieder her. Während der nächsten Operation kann das Instrument schließlich wieder individuell an die Anatomie des jeweiligen Patienten angepasst werden.

Chirurgische FGL-Sauger zur minimalinvasiven endonasalen Tumorsektion