Detailansicht Fönikus

Die Kreatur scheint den Tiefen des Ozeans entstiegen und dankbar über steigende Temperaturen in seinem Umfeld. Denn sobald seine Tentakel erwärmt werden, scheinen sie sich wie von Geisterhand zu bewegen, sich zu heben und zu senken, bald wie im Takt eines unhörbaren Musikstücks.

 

Geschaffen wurde dieses mystische Wesen von Beate Eismann. Die Schmuckdesignerin hat sich im Rahmen eines Stipendiums mit thermischen Formgedächtnislegierungen beschäftigt und daraus den FÖNIKUS erschaffen. Diese an ein maritimes Wesen erinnernde Skulptur schafft es, die Wirkungsweise von smart materials auch einem Laienpublikum eingängig begreifbar zu machen. Abseits von Spannungs-Dehnungs-Diagrammen, Temperaturkurven oder Formeln zur Zusammensetzung der Legierung vermittelt der FÖNIKUS einen ersten Eindruck, wozu thermische Formgedächtnislegierungen in der Lage sind, was sie leisten und wie sie eingesetzt werden können.

 

Das künstlerische Objekt war bereits kurz nach seiner Veröffentlichung so stark nachgefragt, dass neben dem Ur-FÖNIKUS verschiedene weitere Objekte in der FÖNIKUS-Reihe entstanden sind.