Um Designern den Zugang zum komplexen Fachwissen über Smart Materials zu erleichtern, entstand im Forschungsprojekt ST4SD eine Toolsammlung - den Smart Tools - , die mit der visuellen, verbalen und greifbaren Sprache der Designer arbeitet. Sie schlägt die Brücke zwischen zwei Disziplinen. Neben dem Wissenstransfer von der Ingenieurwissenschaft zur Gestaltung geht es darum, einen Erfahrungsaustausch sowohl für Designer als auch Technologen herbeizuführen.

Materialkarten und Demonstratoren aus dem Projekt ST4SD

Die Smart Tools gliedern sich in mehrere, aufeinander aufbauende Formate. Den Einstieg bereiten die Funktions-Clips, welche die Eigenschaften der Smart Materials zeigen und Neugier wecken. Begleitet werden die Filme von einer sich stets erweiternden Fallstudiensammlung mit Referenzprojekten. Diese ermöglicht einen Überblick und zeigt das Spektrum der existierenden, visionären Konzepte mit Smart Materials bis hin zu etablierten Serienprodukten. Die Fallstudien sind nach Materialien und gestaltungsrelevanten Kategorien gegliedert. Vertiefende Informationen zu Funktionsweisen und Merkmalen der Werkstoffe finden sich auf den Materialkarten.

Farbcodierte Funktionsdemonstratoren ermöglichen mit einfachen und zugänglichen, selbst durchführbaren Versuchen, die Materialien in Aktion zu erleben und erleichtern ein erstes Abschätzen der Potentiale und Grenzen. Damit Designer selbst aktiv mit den Materialien experimentieren können, helfen zugängliche DIY-Anleitungen und digitale sogenannte Auslegungstools sowie eine umfassende Datenbank bei der Suche nach dem richtigen Material für einen definierten Zweck. Zusammengefasst werden alle Tools auf dieser interaktiven Website, die ein breites Publikum wirkungsvoll anspricht. Die Smart Tools können und sollen Technologie-Experten nicht ersetzen. Sie erleichtern und fördern die gemeinsame Zusammenarbeit und unterstützen dabei, Kommunikationsbarrieren abzubauen, um interdisziplinär, effektiv und konstruktiv gemeinsam Neues zu schaffen.