Smart³ ist eine Initiative von Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen mit Ziel der Entwicklung neuer, innovativer Produkte auf Basis von smart materials. Ingenieure, Designer, Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler sowie Unternehmer und Techniker arbeiten gemeinsam am kommerziellen Durchbruch intelligenter Produkte in vielfältigen Anwendungsbereichen – von Gesundheit bis Klimaschutz, von Energieerzeugung bis Mobilität. Als offenes Netzwerk freuen wir uns, Sie als neuen Partner begrüßen zu können. Werden Sie Mitglied und profitieren Sie vom Know-how des Innovationsnetzwerkes smart materials.

 

Über 100 Unternehmen und Forschungseinrichtungen arbeiten unter dem Vereinsvorsitz des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU an einem Paradigmenwechsel hinsichtlich des Produktverständnisses. Im Vordergrund steht dabei die Integration von Funktion und Struktur; Struktur- und Funktionsbauteile sollen nicht mehr separat betrachtet werden müssen. Vielmehr arbeitet smart³ in vielfältigen FuE-Projekten daran, aktorische und sensorische Funktionen direkt in die Bauteilstruktur zu integrieren und so Bauteilkomplexität, Gewicht und Masse reduzieren.

 

Als Vereinsmitglied von smart³ sind Sie nicht nur Teil des Innovationsnetzwerkes für smart materials; in den Verbundvorhaben und FuE-Projekten entwickeln Sie mit Ihrem Projektkonsortium zukunftsweisende Technologien und Produkte. Dabei greifen Sie nicht nur auf die unterschiedlichsten Werkstoff-, Design- und Produktionskompetenzen der Netzwerkmitglieder zurück, sondern erfahren Unterstützung und Förderung im Rahmen des Förderprogramms Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Zielstruktur von smart³ - die Säulen "Technik & Technologie", "Interdisziplinarität & Vernetzung" und "Sichtbarkeit & Akzeptanz"

Smart³ baut bei der Zielverfolgung auf ein Konzept dreier Säulen - neben der Förderung von Technik & Technologie werden insbesondere Projekte im Bereich Interdisziplinarität & Vernetzung sowie im Bereich Sichtbarkeit & Akzeptanz initiiert und gefördert. Damit wird sichergestellt, dass interdisziplinäre Zusammenarbeit im Netzwerk bestmöglich vorangetrieben wird. Weiterhin ist es erklärtes Ziel von smart³, die Materialien und deren Eigenschaften in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Dies wir durch die Projektförderung in Säule III - Sichtbarkeit & Akzeptanz gewährleistet.

Das Konsortium smart³ e.V.

Im Wissen darüber, dass 70% aller technischen Innovation in Deutschland auf neuen Werkstoffen beruhen, schlossen sich die im April 2013 31 Initialpartner zum Innovationsnetzwerk smart³ e.V. zusammen. Unterstützt durch das Förderprogramm Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation initiiert das Netzwerk seither FuE-Projekte in den Bereichen smart production, smart living, smart health und smart mobility. Ergänzt werden diese Produktionsthemen durch Projekte in den Bereichen „Interdisziplinarität & Vernetzung“ sowie „Sichtbarkeit & Akzeptanz“.

 

Über die strategische Ausrichtung des Netzwerkes entscheidet ein zehnköpfiger Vorstand, der sich maßgeblich aus Vertretern mittelständischer Unternehmen zusammensetzt. Seit Mai 2015 besteht der Vorstand aus folgenden Mitgliedern:

 

 

  • Prof. Dr. Welf-Guntram Drossel ‐ Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (Vorstandsvorsitzender)
  • Hans-Jörg Schicktanz ‐ Schicktanz GmbH Sohland/Spree (Stellv. Vorstandsvorsitzender)
  • Prof. Dr. Zane Berzina ‐ Weißensee Kunsthochschule Berlin
  • Henry Goepel ‐ Zahntechnik Leipzig - Inhaber Henry Goepel e.K.
  • Lena Herlitzius ‐ Triple Helix Dialog - Herlitzius & Diedrichs GbR
  • Dr. Markus Laufenberg ‐ ETO Magnetic Group
  • Dr. Mario Leimert ‐ Asklepios Orthopädische Klinik Hohwald
  • Daniela Pfab ‐ SITEC Industrietechnologie GmbH
  • Martin Weber ‐ DIGALOG Industrie-Mikroelektronik GmbH

 

Bei der Weiterentwicklung der Strategie wird das Netzwerk zudem durch einen zehnköpfigen wissenschaftlichen Beirat unterstützt. Dieser setzt sich aus Experten aus Forschung und Wirtschaft zusammen:

 

  • Prof. Ulrich S. Schubert - Friedrich-Schiller-Universität Jena (Vorsitzender)
  • Prof. Eckhard Quandt - Christian-Albrecht-Universität Kiel (Stellv. Vorsitzender)
  • Dr. Henning von Arnim - Veritas AG
  • Prof. Günter Faltin - FU Berlin
  • Dr. Friederike Lindner - Robert Bosch GmbH
  • Prof. Jürgen Maas - TU Berlin
  • Prof. Tobias Melz - Technische Universität Darmstadt
  • Dr. Sascha Peters - Haute Innovation Agentur für Material und Technologie
  • Prof. Jürgen Stampfl - Technische Universität Wien
  • Prof. Kerstin Weinberg - Universität Siegen

Zwanzig20 - Partnerschaft für Innovation

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Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung setzt sich zum Ziel, wissenschaftliche, technologische und unternehmerische Kompetenzen vor allem in den neuen Bundesländern zusammenzuführen. Dafür werden bis 2020 zehn interdisziplinäre Konsortien gefördert, die sich auf die Lösung volkswirtschaftlich und gesellschaftlich relevanter Herausforderungen konzentrieren.

 

Als eines der Gewinnerkonsortien des Förderprogramms freuen wir uns, in unserer Arbeit vom BMBF unterstützt zu werden.