14.09.2021

Leuchtturm für Innovation - die smart³-Stammtische

Wie sieht die Zukunft von smart³ aus? Mit dem Auslaufen der BMBF-Förderung im Rahmen des „Zwanzig 20 – Partnerschaft für Innovation“-Programms bietet sich die Möglichkeit, den Fokus des Innovationsnetzwerks anzupassen, neue Leistungen anzubieten und neue Partner anzusprechen. Diese Themen standen im Vordergrund der smart³-Stammtische in Dresden und Berlin.

Es war nahezu sinnbildlich für die allerersten physischen Veranstaltungen nach den Einschränkungen im Zuge der Pandemie: Nach einem überwiegend durchwachsenen Sommer präsentierte sich der Spätsommer zu den smart³-Stammtischveranstaltungen am 07. und 08. September von seiner goldenen Seite. Und so konnte bei herrlichem Sonnenuntergang und milden Temperaturen Bilanz über das Erreichte der vergangenen Jahre gezogen, aber vor allem der Blick in die Zukunft des Netzwerks gerichtet werden.

In den vergangenen Monaten erarbeiteten Geschäftsstelle und Vorstand des smart³ e.V. Wege zu nachhaltigen und noch stärkeren Verankerung von smart³ als Europas größtes Netzwerk für smart materials. Dabei wurden neue Dienstleistungen entwickelt, über die Vereinigung anderer Netzwerke unter einem gemeinsamen Dach von smart³ beratschlagt und die Potenziale weiterer Branchenerweiterungen diskutiert. All diese Überlegungen präsentierte Holger Kunze, Leiter der Geschäftsstelle des Netzwerks, den anwesenden Vertreterinnen und Vertretern von Mitgliedsinstitutionen und Interessierten. Damit bildeten die Stammtische den nächsten Schritt bei der Transformation von smart³ hin zu einem deutlich stärker auf Transfer ausgelegten Netzwerk.

 

Netzwerken auch ohne Netzwerkanschluss

Doch der Fokus der Stammtische lag nicht nur auf der Zukunft. Vielmehr in der Gegenwart wollten wir die Möglichkeiten nutzen, nach fast zwei Jahren Unterbrechung endlich wieder persönlich zu netzwerken, uns auszutauschen, Ideen generieren und neue Projekte anstoßen. Die Gläserne Manufaktur in Dresden und das RUTHS’S Berlin als Locations der beiden Stammtische boten beste Voraussetzungen, um einen informativen und zugleich geselligen Spätsommerabend bei guten Gesprächen, kühlen Getränken und hervorragender Kulinarik zu genießen. „Von vielen von euch habe ich in den letzten anderthalb Jahren nur Kopf und Oberkörper über einen Bildschirm gesehen. Von daher freue ich mich, euch endlich wieder live sehen zu können“ so Holger Kunze.

 

Tourstart für den NEUESwagen

Über aktuelle Projektergebnisse und Produktentwicklungen zu fachsimpeln ging am besten direkt am NEUESwagen. Nachdem der für 2020 geplante Start der Roadshow des mobilen Ausstellungssystems verschoben werden musste, feierte der NEUESwagen im Rahmen der beiden Stammtische seine Live-Premiere. Die Besucherinnen und Besucher konnten sich anhand der standardisierten Demonstratormodule über die Vielfalt der Projekte aus dem Umfeld von smart³ und den innovativen Produkten der smart³-Partner informieren, konnten ausprobieren, staunen und sich inspirieren lassen. Einige Besucher nahmen die Inspiration direkt auf für die Entwicklung eigener Demonstrator-Module, die künftig ebenfalls mit dem NEUESwagen auf Reisen gehen werden.

So wie der NEUESwagen vor der herrlichen Kulisse der Gläsernen Manufaktur und der ehemaligen Ruthenberg’schen Höfe wird auch smart³ künftig weiter stellvertretend für Innovation und Transferpotenziale der smart materials stehen. Wir freuen uns, wenn Sie uns weiterhin auf diesem Weg begleiten.