25.09.2019

Werkstoffe für die Zukunft

Vom 18. bis 20. September lockte die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) mit der 3. Werkstoffwoche ca. 1.800 Werkstoffwissenschaftler, Ingenieure und Unternehmer in die Werkstoff-Hochburg Dresden. In einem Mix aus Fachmesse, Kongress, Workshops und zahlreichen Begleitveranstaltungen informierten Referenten und Aussteller unter dem Motto „Werkstoffe für die Zukunft“ über aktuelle Werkstofftrends von Biologisierung und Digitalisierung bis hin zu hybriden Materialien, Soft Robotik und smart materials.

Das Innovationsnetzwerk smart³ gestaltete im Rahmen dieser drei Tage das Symposium „Smart Materials“. Zahlreiche Referenten aus Wissenschaft und Wirtschaft stellten aktuelle Entwicklungen in den Materialklassen Thermische und Magnetische Formgedächtnislegierungen, Dielektrische Elastomere sowie Piezokeramiken vor, präsentierten Projektergebnisse und Arbeitsinhalte.

Begleitend dazu zeigte smart³ auf der Fachmesse aktuelle Projekte aus dem Netzwerk und Zukunftsthemen in Bezug auf intelligente Werkstoffe. So konnten sich die Besucher über die Vorteile schwingungsüberlagerter Zerspanung im Produktionsprozess ebenso informieren, wie über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Sicherheit von Leichtbaufahrzeugen oder adaptive Oberflächenmodule zur Optimierung der Raumakustik in Konzertsälen.

 

Druckfrisch präsentiert wurde auch die aktuelle Ausgabe des smart³-Magazins merlin, die sich in diesem Jahr insbesondere mit den Potenzialen interdisziplinärer Kooperationen und Wegen der Übersetzung hochspezifischen Fachwissens beschäftigt. Einer dieser Wege führt bei smart³ über die Do-it-yourself-Kits „Circus Minimus“. Unterschiedliche Bastelsets vermitteln hier spielerisch spezifische Werkstoffeigenschaften verschiedener Materialien an Kinder und Jugendliche. Da blieb selbst DGM-Präsident Dr. Schauerte neugierig stehen.