Begeisterung soll er wecken. Für die Möglichkeiten intelligenter Materialien aber noch vielmehr für die des Netzwerkes. Anregen soll er. Zur aktiven Mitarbeit im Innovationsnetzwerk. Die Vorstellungen über und Anforderungen an den künftigen Imagefilm über das Innovationsnetzwerk waren von Beginn an hoch. Und so heterogen das Netzwerk, so vielfältig auch die Ideen darüber, wie smart³ audiovisuell kurz und prägnant dargestellt werden kann.

Zur bestmöglichen Darstellung des Geistes, der unterschiedlichen Herangehensweisen und der vielfältigen Expertisen im Innovationsnetzwerk wurde bewusst darauf verzichtet, eine externe Filmagentur mit der Umsetzung zu beauftragen. Vielmehr sollte, wie auch bei der Arbeit in den Forschungs- und Entwicklungsprojekten, das vorhandene Fachwissen der für die Umsetzung benötigten Disziplinen aus smart³ kombiniert werden. So formte sich ein Kernteam aus Vertretern der Geschäftsstelle, Psychologinnen der Martin-Luther-Universität Halle (MLU) und Gestaltern der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Diese Fachgruppe erarbeitete die zentralen inhaltlichen Aspekte des Imagefilms, wie etwa die zu vermittelnden Kernziele des Innovationsnetzwerkes und die zu erreichende Zielgruppe.

Für die Entwicklung der Story wurde maßgeblich auf die Expertise und Kreativität von Studenten der Burg Giebichenstein vertraut. Dazu wurde ein Wettbewerb um das beste Storyboard unter den angehenden Gestaltern ausgelobt. In einem einwöchigen Workshop entwickelten fünf studentische Arbeitsgruppen anhand des vom Kernteam erarbeiteten Briefings Ideen, Umsetzungsvarianten und Storyboards. Betreut wurden sie in ihrer Arbeit von Enrico Wilde als erfahrenem Gestalter der Burg Giebichenstein und von Dr. Stephanie Müller, Psychologin der MLU.

Dabei überraschte nicht nur die Bandbreite der entwickelten Ideen zur Darstellung des Netzwerkes, sondern auch die Tatsache, dass sich die Arbeitsgruppen untereinander austauschten, gegenseitig unterstützten und Teile der eigenen Arbeit einander zur Verfügung stellten.

Die fünf eingereichten Entwürfe wurden schließlich auf Ideenreichtum, Passfähigkeit zu smart³ und Umsetzbarkeit evaluiert. Am Ende setzte sich der Entwurf von Alexandra Krupp durch. Die Studentin erhielt damit die Möglichkeit, ihr Konzept gemeinsam mit dem Kernteam weiterzuentwickeln und das Storyboard zu finalisieren.

Für die Umsetzung des Imagefilms war der Kommunikationsdesigner und Fotograf Sascha Linke verantwortlich. Der Hallenser kannte das Innovationsnetzwerk bereits durch vorherige Zusammenarbeiten. So oblag ihm die Erstellung des Films über den »Fönikus«. Daneben begleitete er fotografisch bereits diverse smart³-Veranstaltungen, wie das Sommerfest oder die »smart³-Tage«. Darüber hinaus war er zuständig für einen Großteil der Bilder der vorherigen Ausgabe des merlin-Magazins. Aufbauend auf den Ideen aus dem Storyboard übernahm er die Umsetzung des smart³-Imagefilms.

Das Ergebnis dieser Arbeit ist ab sofort auf den Kanälen von smart³ zu erleben und zeigt nicht nur die Ideen aus dem Netzwerk und die Möglichkeiten zum Einsatz smarter Materialien, sondern regt hoffentlich auch dazu an, aktiv an der interdisziplinären Zusammenarbeit für neue, intelligente Produkte und Lösungen teilzunehmen.

Text: Mattes Brähmig
Foto: Frithjof Meinel