Vom 16. bis 19. Mai 2019 verwandelte sich die Messe Chemnitz in einen Hort des Wissens. Zum Bundesfinale des 54. »Jugend forscht«-Wettbewerbes trafen sich 190 junge Talente in der sächsischen Stadt. Drei Tage lang konnten die 111 besten Forschungsprojekte der Jungforscher aus den verschiedenen MINT-Bereichen ausgiebig bestaunt und ausprobiert werden. Höhepunkt des Wochenendes war die Preisverleihung für die spannendsten Ideen durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek. Der Bundespräsident betonte, dass der Wohlstand der Gesellschaft auch auf dem Wissensschatz und der Neugier junger Menschen aufbaut. Gleichfalls unterstrich er die Bedeutung des Wissens als wichtigste Ressource Deutschlands.

Der Bundespräsident betonte, dass der Wohlstand der Gesellschaft auch auf dem Wissensschatz und der Neugier junger Menschen aufbaut.

Während in den Messehallen die jungen Talente stolz ihre Erfindungen, Projekte und Ideen präsentierten, lud das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU als Pateninstitution gemeinsam mit dem Premiumpartner Siemens AG im »Zelt der Innovationen« zum »Dialog mit der Zukunft« und präsentierte Neuheiten und aktuelle Entwicklungen. Neben dem schnellsten 3D-Drucker der Welt, Augmented-Reality-Anwendungen und gestengesteuerten Robotern stellte das Fraunhofer IWU als smart³-Netzwerkpartner auch den Demonstrator »SmartFrame +« vor. Das bislang an einem Fahrrad angewendete Sensor-Aktor-Konzept wertet Sensor- und Geodaten aus, um im Voraus potenzielle Gefahren zu erkennen. Damit verbessert »SmartFrame +« signifikant die Sicherheit der Mobilität der Zukunft.

Und wer weiß, vielleicht nutzen die Teilnehmer der kommenden »Jugend forscht«-Wettbewerbe smart³-Technologien bald auch auf ihrem Weg, die Welt zu entdecken.

Text: Mattes Brähmig
Foto: Fraunhofer IWU Dresden