Im Rahmen der aktuellen CoViD-19-Pandemie stellen Bund und Länder verrschiedene Hilfemöglichkeiten für Unternehmen und Selbstständige bereit. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Maßnahmen des Bundes sowie des Landes Sachsen. Detaillierte Informationen zur jeweiligen Maßnahme finden Sie über den jeweiligen Link.

 

Unterstützungsangebote des Bundes

Die Bundesregierung hat umfangreiche Unterstützungsmaßnahmen für Selbstständige, Freiberufler, KMU und Großunternehmen auf den Weg gebracht. Dazu gehören unter anderem:

 

Soforthilfen

Kleine Unternehmen bis zu 10 Beschäftigte, Selbstständige und Freiberufler können zur Sicherstellung der kurzfristigen Liquidität Soforthilfen beantragen.

 

KfW-Sonderprogramm 2020

Das KfW-Sonderprogramm 2020 steht ab sofort mit unbegrenzten Mitteln zur Verfügung. Es zeichnet sich durch niedrige Kredite und vereinfachte Risikoprüfung bei Krediten bis 10 Mio. € aus. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der KfW.

 

KfW-Schnellkredit 2020

Mit Hilfe des KfW-Schnellkredites ist es möglich, Darlehen in Höhe von bis zu 3 Monatsumsätzen pro Unternehmen zu beziehen. Der Höchstbetrag beläuft sich auf 800.000 €. Ziel der Maßnahme ist die schnelle Kreditvergabe. Sie ergänzt die beiden oben genannten Maßnahmen.

 

Bürgschaften

Für Unternehmen, die bis zur Krise tragfähige Geschäftsmodelle hatten, können Bürgschaften für Betriebsmittel und Investitionsfinanzierungen zur Verfügung gestellt werden. Bis zu einem Betrag von 2,5 Millionen Euro werden diese durch die Bürgschaftsbanken bearbeitet, darüber hinaus sind die Länder beziehungsweise deren Förderinstitute zuständig. Anfragen für Finanzierungen bis zu 2,5 Mio. € können über die eigene Hausbank oder das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken gestellt werden.

 

Steuerliche Hilfen

Für unmittelbar von der CoViD-19-Lage betroffene Unternehmen gelten bis Ende 2020 folgende steuerliche Hilfen:

  • Stundung von Steuerzahlungen: Auf Antrag wereden fällige Steuerzahlunen, die aufgrund der Coronakrise nicht gezahlt werden können, befristet und grundsätzlich zinsfrei gestundet
  • Anpassung der Höhe von Vorauszahlungen der Einkommens- bzw. Körperschaftsteuer
  • Aussetzung der Vollstreckung überfälliger Steuerschulden

 

Wirtschaftsstabilisierungsfond

Der WSF unterstützt durch Garantien und Eigenkapitalhilfen, um die Krise erfolgreich zu bewältigen. Er soll Liquiditätsengpässe beseitigen, die Rekapitalisierung am Kapitalmarkt unterstützen und die Kapitalbasis der Unternehmen stärken. Informationen dazu stellt das BMWi in Kürze unter www.wsf.bmwi.de bereit.

 

Unterstützung für Start-Ups

Da Start-Ups aufgrund ihrer Geschäftsmodelle bzw. ihrer kurzen bisherigen Existenz oft nicht die Bedingungen klassischer Kapitalgeber erfüllen, wurde durch die Bundesregierung ein Sonderprogramm zur Start-Up-Förderung aufgelegt. Dieses erweitert die Wagniskapitalfinanzierung, unterstützt Finanzierungsrunden bei ausgefallenen Fondsinvestitionen und unterstützt Start-Ups ohne Wagniskapitalgeber.

 

Kurzarbeitergeld

  • Der Bund übernimmt 60 % des ausgefallenen Nettolohns, wenn eine Firma ihre Beschäfigten in Kurzarbeit schickt (67 % bei Arbeitnehmern mit Kind)
  • Erleichterungen treten rückwirkend zum 01.03. in Kraft

Website der Bundesagentur für Arbeit

 

Förderdatenbank des Bundes, der Länder und der EU

Weitere finanzielle Hilfen, Ansprechpartner und Fördermöglichkeiten für Unternehmen und Existenzgründer: Zur Förderdatenbank

 

Weitere Informationen zu den Unterstützungsprogrammen und zu den Hotlines des Bundes finden Sie auf den Seiten des Bundeswirtschaftsministerium (BMWi).

 

Hilfsangebote des Freistaates Sachsen

Zusätzlich zu den Maßnahmen des Bundes unterstützt der Freistaat Sachsen Unternehmen und Selbstständige aus dem Freistaat mit weiteren Maßnahmen über das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, die Sächsische Aufbaubank und die Landesdirektion Sachsen.

Detaillierte und ständig aktualisierte Informationen dazu erhalten Sie auf der Website von futuresax - der Innovationsplattform des Freistaates Sachsen.