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Smart home

smart³ home ist ein studentisches Semesterprojekt, das die Forschungs- und Entwicklungsaktivität der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle im Rahmen des smart3-Projektes aufgriff und in die Lehre überführte.
Elf Studierende des Bachelor- /Master-Studienganges gestalteten visionäre Produkte für den Wohnbereich. Ausgehend von den vier Werkstoffgruppen, Formgedächtnislegierungen, dielektrische Elastomere, Piezoaktoren / -sensoren und magnetorheologische Flüssigkeiten, richteten sie den Fokus Ihrer Gestaltarbeit auf exemplarische Anwendungen Ressourcen sparender Verfahren, die zu völlig neuen Produkten und Gebrauchsweisen führen.

Darüber hinaus ging es um die Erzeugung von Akzeptanz für Innovationen als Voraussetzungen für selbststeuernde, funktionsanaloge und besonders leise arbeitende Produkte. Sie sollen eine hohe Attraktivität besitzen, sinnstiftend wirken und einen nachhaltigen Lebensstil befördern.
Partner des Konsortiums leisteten Informationsarbeit und unterstützten bei der Umsetzung von Ideen. Einige der daraus entstandenen Ideen konnten bereits in Forschungs- und Entwicklungsprojekte überführt werden.

CHANGE

Wandelbare und adaptive Flächen finden sich vielfach in Natur und Umwelt. Schutzfunktionen, Täuschung, Anpassungsfähigkeit oder energetischer Austausch werden durch reagible Hüllen, Häute und Membrane ermöglicht.
In diesem Projekt der Weißensee Kunsthochschule Berlin wurden Prinzipien der Wandlungsfähigkeit von Oberflächen bzw. Hüllen untersucht und Anwendungsmöglichkeiten im Kontext von Körper oder Raum konzipiert. Ein Schwerpunkt des Projektes lag auf der Integration von smarten Materialien und der Auslotung ihrer Potentiale für die Gestaltung.

Smart Materials treffen Jahr des Lichts

Zum Jahr des Lichts 2015 konnten Kreative aus Dresden und Umgebung ihre Projektideen mit Hilfe von smart materials verwirklichen. Innerhalb der Workshopreihe „smart materials treffen Jahr des Lichts“ stellten die Materialexperten des Fraunhofer IWU verschiedene Materialien und deren Anwendungsfelder vor und berieten die Teilnehmer bei ihren Projekten. Praktisch umsetzen konnten die Workshopteilnehmer ihre Ideen im Makerspace von SLUB Dresden und smart³. Zwischen April und August 2015 entstanden unterschiedliche Funktionsmuster und Prototypen, von der sich selbstständig zurückstellenden Lampe über fliegende Spielgeräte bis hin zur Holzrahmenbrille mit thermischen Forgedächtnis-Elementen.

Smartes Interieur für das Fahrerlebnis der Zukunft

Interdisziplinäre Zusammenarbeit weit über die Grenzen der eigenen Profession hinaus wird in smart³ nicht als bloße Zugabe gesehen, sondern ist essenzieller Bestandteil der Arbeit in den Forschungs- und Entwicklungsprojekten des Innovationsnetzwerkes. Genau dieser smart³-Ansatz, Design, Technologie und Akzeptanzforschung miteinander zu vereinen, machte die F&E-Abteilung eines der großen deutschen Fahrzeughersteller auf smart³ aufmerksam; Im Raum stand die Frage nach neuen Konzepten für Armaturenbretter und Cockpits, individuelle Raumkonzepte in Fahrzeugen, adaptive Oberflächen oder auch für das individuelle Fahrerlebnis z.B. bei selbstfahrenden Autos, auf die in interdisziplinären Teams Antworten generiert werden sollten.

Aufgrund der Möglichkeit, Funktionen direkt in die Struktur von Bauteilen integrieren zu können, erscheinen smart materials hier als geeignetes Element, diese Konzepte technologisch weiterzudenken und umzusetzen. Gleichzeitig ergab sich jedoch nicht nur die Frage nach der technischen Lösbarkeit. Mindestens ebenso wichtig war die Anpassung der Bedienkonzepte an die Verhaltensweisen und Erfahrungen von Fahrer, Beifahrer und Passagieren und deren Erwartungen an das Fahrzeuginterieur der Zukunft.

Im Rahmen eines Kooperationsprojektes zwischen dem Fahrzeughersteller und smart³-Partnern aus den Disziplinen Technologie, Design und Akzeptanzforschung wurden verschiedene Szenarien und Konzepte der Themenbereiche Interieur-Oberflächen, Fahrzeughimmel, Armaturenbrett und Kindersitze erörtert, Lösungsvorschläge erarbeitet und Demonstratoren gebaut. Das Projektteam nutzte dabei das Know-how des Automobilisten auf der einen, das Werkstoffwissen und die interdisziplinäre Problemlösungskompetenz auf der anderen Seite, um innovative, nutzerfreundliche und zukunftsweisende Interieurkonzepte umsetzen zu können.

Das inzwischen abgeschlossene Kooperationsprojekt erwies sich dabei als eine derart erfolgreiche Zusammenarbeit, sodass derzeit Gespräche zu einer Fortsetzung der Kooperation und zur Umsetzung weiterer gemeinsamer Vorhaben laufen.