Smart³ ist eine Initiative von Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen mit dem Ziel der Entwicklung neuer, innovativer Produkte auf Basis von smart materials. Ingenieure, Designer, Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler sowie Unternehmer und Techniker arbeiten gemeinsam am kommerziellen Durchbruch intelligenter Produkte in vielfältigen Anwendungsbereichen – von Gesundheit bis Klimaschutz, von Energieerzeugung bis Produktionstechnik, von Lifestyle bis Mobilität.

Über 150 Partnerinstitutionen aus Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten gemeinsam an einem Paradigmenwechsel hinsichtlich des Produktverständnisses: Struktur- und Funktionsbauteile sollen nicht länger separat betrachtet werden. Vielmehr arbeitet smart³ in vielfältigen FuE-Projekten an der Integration aktorischer und sensorischer Funktionen direkt in die Bauteilstruktur. Die Trennung von Funktionalität und Struktur wird aufgehoben um so Bauteilkomplexität, Gewicht und Masse drastisch zu reduzieren.

Werden Sie Teil von Europas größtem Netzwerk für smart materials! Als Mitglied im Netzwerk smart³ treiben Sie die Entwicklung zukunftsweisender Technologien und Produkte voran und sichern sich so langfristige Wettbewerbsvorteile. Greifen Sie auf die unterschiedlichen Werkstoff-, Design- und Produktionskompetenzen eines interdisziplinären Netzwerks zurück und erleben Sie neue Lösungsansätze und Einsichten.

Wir setzen bewusst auf Vielfalt.

Wer heute radikal neue Technologien und innovative Produkte entwickeln möchte, muss über den Tellerrand schauen und sich Fremdem öffnen. Die eigene innovative Idee lässt sich nicht im Alleingang umsetzen. Sie wird besser, wenn sie von Andersdenkenden in smart³ verstanden, beurteilt und gemeinsam weiterentwickelt wird.

Wir leben bewusst den Austausch

Neues entsteht häufig durch die Verknüpfung von Vorhandenem und durch die Kombination von Bewährtem. Je mehr sich das Spezialwissen verzweigt, desto mehr eröffnen sich Möglichkeiten zur Innovation. Um diese Potenziale zu nutzen werden in smart³ Expertisen ausgetauscht, Erfahrungen kommuniziert und Know-how geteilt.

Wir dienen bewusst der Wertschöpfung

FuE-Projekte gewinnen immer stärker an wirtschaftlicher Bedeutung. Unternehmen können nur überleben, wenn sie innovativ sind. Damit sich eine innovative Produktentwicklung nachhaltig durchsetzen kann, benötigt sie neben Kreativität und technologischer Exzellenz auch wirtschaftliche Wertschöpfung. Zwar bleiben Innovationen ein unsicheres Geschäft, dennoch erhöht smart³ die Erfolgschancen innovativer Produktideen, indem alle Akteure der späteren Wertschöpfung im Netzwerk zusammenarbeiten.

 

Das Konsortium smart³ e.V.

Im April 2013 schlossen sich 31 Initialpartner zum Innovationsnetzwerk smart³ zusammen, um mit Hilfe intelligenter Werkstoffe das Paradigma der Trennung von Funktionselementen und Strukturbauteilen aufzulösen und stattdessen Funktionalitäten direkt in Strukturbauteile zu integrieren. Unterstützt durch das Förderprogramm Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation des Bundesministeriums für Bildung und Forschung initiiert das Netzwerk seither Fue-Projekte in den Themenfeldern smart Production, smart health, smart living und smart mobility. Ergänzt werden die Themenfelder durch begleitende Projekte in den Säulen Interdisziplinarität & Vernetzung sowie Sichtbarkeit & Akzeptanz. Über die Ausrichtung des Netzwerks entscheidet ein zehnköpfiger Vorstand, der sich maßgeblich aus Vertretern mittelständischer Unternehmen zusammensetzt. Seit November 2017 besteht der Vorstand aus folgenden Mitgliedern:

  • Prof. Dr. Welf-Guntram Drossel ‐ Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (Vorstandsvorsitzender)
  • Hans-Jörg Schicktanz ‐ Schicktanz GmbH Sohland/Spree (Stellv. Vorstandsvorsitzender)
  • Henry Goepel ‐ Zahntechnik Leipzig - Inhaber Henry Goepel e.K.
  • Dr. Markus Laufenberg ‐ ETO Magnetic Group
  • Dr. Mario Leimert ‐ Asklepios Orthopädische Klinik Hohwald
  • Prof. Frithjof Meinel - Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
  • Daniela Pfab ‐ SITEC Industrietechnologie GmbH
  • Prof Jörg Sydow - FU Berlin
  • Martin Weber ‐ DIGALOG Industrie-Mikroelektronik GmbH
  • Dr. Michael Wegener - Fraunhofer IAP

 

Darüber wird smart³ durch einen wissenschaftlichen Beirat unterstützt. Dieser soll insbesondere die strategische Ausrichtung des Netzwerkes begleiten. Dem Beirat gehören an:

  • Prof. Ulrich S. Schubert - Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Prof. Jürgen Maas - Technische Universität Berlin
  • Prof. Tobias Melz - Technische Universität Darmstadt
  • Prof. Eckhard Quandt - Christian-Albrecht-Universität Kiel
  • Prof. Jürgen Stampfl - Technische Universität Wien
  • Prof. Kerstin Weinberg - Universität Siegen
  • Dr. Henning von Arnim - Veritas AG
  • Dr. Sascha Peters - Haute Innovation
  • Knut Seifert - BMW AG

 

Die Ziele

Bei der Etablierung von smart materials ergeben sich vier zentrale Herausforderungen, die durch das Netzwerk smart³ gelöst werden sollen.

Reifegrad der Technologie

Der avisierte Paradigmenwechsel im Produkt erfordert das Überwinden technologischer, ökonomischer und sozialer Herausforderungen. In technologischer Hinsicht verzögern derzeit fehlende großserienfähige Produktionstechnologien maßgeblich den Roll-Out von smart materials. Hier soll der Weg für entsprechende Technologien geebnet werden. Existierende Lücken in der Wertschöpfungskette werden zudem durch die Vernetzung geeigneter Partner geschlossen.

Öffnung von Innovationsprozessen

Um Produkten auf Basis von smart materials zum kommerziellen Durchbruch zu verhelfen, setzt smart³ darauf, technologische und organisationale Pfadabhängigkeiten bewusst zu durchbrechen. Veränderte Unternehmenswelten und Innovationsumgebungen erfordern es, ausgetretene Bahnen und überkommene Strukturen zu verlassen.
Für uns bedeutet dies, Pfadabhängigkeiten aufzuspüren und ganz bewusst zu durchbrechen, um neue Wachstumspfade für smart materials zu etablieren.

Stärkung von Kooperationskulturen in (KMU-)Netzwerken

Interdisziplinäre Projekte, wie sie bei smart³ verwirklicht werden, bedingen einen offenen Dialogprozess zwischen den einzelnen Projektpartnern. Deshalb setzt das Netzwerk smart³ auf eine enge Vernetzung der Mitglieder entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Im Rahmen von Forschungsprojekten wird zudem evaluiert, welche Form der Zusammenarbeit der heterogenen Struktur des Netzwerkes am besten entspricht und mit welchen Mitteln und Maßnahmen die Zusammenarbeit am besten unterstützt werden kann.

Schaffung von Marktransparenz von smart materials

Der unterdurchschnittliche Einsatz von smart materials ist unter anderem auch auf die relative Unbekanntheit der Werkstoffe zurückzuführen. Zudem werden spezifische Kundenwünsche für mögliche Anwendungen bislang nur unzureichend in den Herstellungsprozess einbezogen. Hier hat smart³ es sich zur Aufgabe gemacht, differenzierte Wünsche und Bedarfe der Kunden zu identifizieren und in künftige Produkte zu integrieren. Darüber hinaus sollen smart materials und deren Vorteile einem breiten Anwenderkreis gegenüber bekannter gemacht werden.

 

Das Projekthaus smart³

Das Projekthaus agiert als Geschäftsstelle des Netzwerks und steht Ihnen als Ansprechparter für alle Fragen rund um smart³ zur Verfügung. Es koordiniert alle Aktivitäten zum Marketing des Netzwerks, steht als erster Anlaufpunkt für Fragen zu den Werkstoffen zur Verfügung und koordiniert die Projekte im Netzwerk.

 

Holger Kunze
Leiter des Projekthauses

0351 - 4772 2520
holger.kunze@
iwu.fraunhofer.de

Mattes Brähmig
Marketing & Projektleitung

0351 - 4772 2121
mattes.braehmig@
iwu.fraunhofer.de

Andreas Erben
Technik & Werkstoffe

0351 - 4772 2145
andreas.erben@
iwu.fraunhofer.de

Melanie Kießner
Netzwerkmanagement

0351 - 4772 2122
melanie.kiessner@
iwu.fraunhofer.de